Wer sich für die Internet Flatrate von Base entscheidet, surft mit UMTS-Geschwindigkeit im Mobilfunknetz des Mutterkonzerns E-Plus. Seit Oktober 2008 bietet auch BASE die UMTS Flatrate nur noch als Fair-Flat an. Ein Wermutstropfen ist die fehlende HSDPA-Versorgung im E-Plus-Netz. Schneller als mit 384 Kbit/s wird man nicht surfen können. Aber UMTS ist für viele Internet-Anwendungen absolut ausreichend.
kein HSDPA
Fair-Limit von 10 GB
niedrige Monatspauschale (25,- €)
UMTS-Modem kann auch gemietet werden
Die Moobicent-Flatrate ist die Reseller-Variante der Vodafone-Flat. D.h. alle Moobicent-Kunden surfen im hervorragend ausgebauten Netz von Vodafone, zahlen für die Flat aber weniger. Das liegt daran, dass man bei Moobicent keinen "Basistarif" mitbuchen muss. Zusätzlich profitieren Moobicent-Kunden von einer niedrigen Vertragslaufzeit. Moobicent ist (genauso wie Moobiair) ein Angebot der Firma Radicens.
Hardware (UMTS Modems) wird nur minimal subventioniert
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (35,- €/Monat)
kurze Vertragslaufzeit (ab 6 Monate)
auch als Sim-Only-Variante (ohne Hardware) bestellbar
Bei Moobiair gibt es die Netzqualität von T-Mobile zum Sonderpreis, da, ähnlich wie bei Moobicent, kein Basistarif zum Datentarif gebucht werden muss. Worin Unterscheiden sich beide Angebote? Da Preis und Laufzeit bei beiden Flatrates gleich sind, sollte man vor allen Dingen auf die feinen Unterschiede beim Netz achten und je nach den eigenen Bedürfnissen entscheiden, welches Reseller-Angebot für einen besser ist.
Hardware wird nur minimal subventioniert, nur UMTS Stick im Angebot
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis (35,- €/Monat)
kurze Vertragslaufzeit (ab 6 Monate)
auch als Sim-Only-Variante (ohne Hardware) bestellbar
Bei der neuen UMTS Flatrate von Vodafone (seit April 2008) handelt es sich (ebenso wie beim T-Mobile-Angebot) um eine Fair-Flat. D.h. wer in einem Monat mehr als 5 GB versurft, bei dem wird die Surfgeschwindigkeit im jeweiligen Monat wesentlich reduziert. Man surft dann nur noch im Schneckentempo auf GPRS-Niveau. Die durchschnittliche Surfgeschwindigkeit von GPRS liegt theoretisch bei 171,2 Kbit/s, praktisch sind aus vielerlei Gründen eher 53,6 Kbit/s realistisch. D.h. wer über die 5 GB hinaussurft, muss sich für den Rest des Monats mit einem mäßigen Download-Tempo begnügen. Vergleichen lässt sich die gedrosselte Variante am Besten mit der ISDN-Geschwindigkeit (64 Kbit/s) wie man sie aus den Urzeiten des Internets noch kennt. Bezüglich des Vodafone-Netzes kann man sagen, dass Vodafone auf alle Fälle seine Hausaufgaben gemacht hat. Sowohl die UMTS-Versorgung in den Städten und Ballungsgebieten ist hervorragend als auch der Aufbau schneller, moderner Netztechnologien wie HSDPA und HSUPA schreitet zügig voran, so dass an etlichen Orten bereits heute im Vodafone D2-Netz Surfgeschwindigkeiten möglich sind, wie man sie aus dem DSL-Festnetzbereich kennt.
lange Vertragslaufzeit (24 Monate)
hervorragendes Breitband-Netz (mit HSDPA und HSUPA)
großes Angebot an subventionierter Hardware
Auch bei T-Mobile wird die UMTS Flatrate als Fair-Flat angeboten. Ab einem versurften Datenvolumen von 5 GB pro Monat wird die Bandbreite im jeweiligen Monat auf maximal 64 Kbit/s (im Download) und 16 Kbit/s ( im Upload) beschränkt. Betrachtet man die allgemeine Beschaffenheit des T-Mobile Netzes so lässt sich feststellen, dass sich auch das D1-Netz durch eine sehr gute UMTS-Versorgung auszeichnet. Bei dem Datenturbo HSDPA bescheinigt man T-Mobile sogar eine bessere Performance. Beim Thema EDGE unterscheiden sich die Netzqualitäten jedoch erheblich. Während T-Mobile den Kunden bereits heute eine flächendeckende EDGE-Versorgung anbieten kann, ist der EDGE-Ausbau bei Vodafone hingegen längst nicht abgeschlossen. D.h. in Gegenden, wo kein UMTS im Einsatz ist (sprich vor allen Dingen außerhalb der Städte, auf dem Land) surft man bei Vodafone mit GPRS (ca. 53,6 Kbit/s). Bei T-Mobile erreicht man in UMTS unterversorgten Gebieten immerhin Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kbit/s. Im Upload sind bis zu 110 Kbit/s möglich. Wer also nicht ausschließlich in der Stadt im Internet surft, sondern auch auf dem Land auf einen mobilen Internetzugang angewiesen ist, profitiert bei T-Mobile vom flächendeckenden EDGE-Ausbau.
lange Vertragslaufzeit (24 Monate)
hervorragendes Breitband-Netz (mit HSDPA und HSUPA)
flächendeckender EDGE-Ausbau
Mit o2 ist zum 1.Juli 2008 auch der letzte verbliebene deutsche Netzbetreiber ins Flatrate-Geschäft eingestiegen. Man hat sich bei o2 etwas länger mit einem eigenen Flatrate-Angebot Zeit gelassen, wohl auch deshalb, um die Reaktionen auf die neu aufgelegten Tarife der Konkurrenz abzuwarten und es dann selbst noch besser zu machen. Schließlich wurde der Tarif Internet Pack L von einem Volumentarif mit 5.000 MB monatlichem Inklusivvolumen zu einem UMTS Fair-Flat Tarif umgeformt. Die Konditionen - also eine Bandbreiten-Reduzierung im laufenden Monat auf GPRS-Niveau nach Ausschöpfung des Fair-Limits - sind ähnlich wie bei T-Mobile oder Vodafone. Im Unterschied zu den beiden großen Netzbetreibern ist aber bei o2 der benötigte Basistarif 'o2 Active Data' ohne Grundgebühr buchbar. Außerdem ist das Fair-Limit mit 10 GB deutlich üppiger bemessen. Ebenfalls positiv: die HSDPA-Versorgung bei o2 erreicht bereits rund 20 Prozent der Bevölkerung und soll bis Jahresende auf das gesamte UMTS-Netz des Betreibers ausgedehnt werden.
lange Vertragslaufzeit (24 Monate)
Fair-Limit von 10 GB
hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis (25,- €/Monat)
Hardware subventioniert (UMTS Stick für 1,- Euro)
HSDPA bereits in einigen Ballungsräumen verfügbar
Das Unternehmen E-Plus hat sich beim Thema "mobiles Internet" bislang vornehm zurückgehalten. Man hat den Eindruck, dass der mobile Breitbandmarkt bewusst anderen Anbietern überlassen wird. Weder die Volumentarife, noch die Flatrate-Angebote im mobilen Segment erwiesen sich in den zurückliegenden zwei Jahren als Kracher. Auch scheint die Konkurrenz aus dem eigenen Hause - die BASE Internet Flatrate - bei den Kunden besser anzukommen. Die UMTS Flatrate von E-Plus wird ebenso wie die BASE Internet Flatrate seit Oktober 2008 nur noch als Fair-Flat mit einem Fair-Limit von 10 GB angeboten. Gesurft wird mit UMTS-Geschwindigkeit. Ob in Zukunft auch schnellere Übertragungs-Technologien im E-Plus-Netz eingesetzt werden ist noch unklar.