Dadurch, dass mehrere Geräte an einen UMTS-Router angeschlossen werden können, lassen sich selbstverständlich auch Kosten einsparen. In einem größeren Unternehmen haben somit mehrere Personen die Möglichkeit, mit einem mobilen Gerät, das UMTS unterstützt, wie zum Beispiel ein UMTS Handy, auf die Geräte zuzugreifen.
Ferner ist es möglich, ein WLAN-Netzwerk mittels des UMTS-Routers zwischen mehreren PCs oder Laptops herzustellen. In das Netzwerk können dann weitere Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner und Co. eingebunden werden. Dieses Vorgehen ist besonders für Außendienstmitarbeiter interessant. So können wichtige Dokumente oder Datensätze auf einem Rechner im Betrieb gespeichert werden und bei Bedarf unterwegs mittels eines UMTS-Handys oder eines UMTS-Notebooks abgerufen, neu angelegt oder geändert werden.
Nicht nur Unternehmen können vom Einsatz eines UMTS-Routers profitieren, sondern auch Privatanwender. In einigen Regionen in Deutschland ist das UMTS-Netzwerk besser ausgebaut als das DSL-Netzwerk. DSL ist immer noch nicht überall verfügbar. Mit einem UMTS-Router bekommen auch die Kunden, die nicht an DSL angeschlossen werden können, die Möglichkeit einen High-Speed-Internetzugang zu nutzen. Wie bereits erwähnt, können an den UMTS-Router mehrere Geräte angeschlossen werden. Es besteht also die Option, mehrere PCs in einem Haushalt an nur einen Router anzuschließen und somit eine Internetverbindung für alle Geräte herzustellen.
In Großstädten ist UMTS in der Regel verfügbar. In ländlichen Regionen gibt es auch UMTS, allerdings ist die Verfügbarkeit in diesem Fall eher geringer als in der Stadt. Aus diesem Grund ist es für den Kunden ratsam, vor der Anschaffung eines UMTS-Routers, zu prüfen ob UMTS auch in seinem Wohnort zur Verfügung steht. Diese Information kann auf der Internetseite der Netzbetreiber in Erfahrung gebracht werden. Für gewöhnlich muss dafür nur die Postleitzahl angeben werden. Auf einer Karte ist dann ersichtlich in welchen Ortschaften und an welchen Straßen UMTS verfügbar ist.